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Die Kirche St. Trinitatis stammt aus dem Jahre 1555 und befindet sich im Unterdorf auf dem Berge. Die Kirche besteht aus drei Teilen, dem Turm im Westen und dem Kirchenschiff, bestehend aus Langhaus und Chor. Das Langhaus schließt sich im Norden auf gleicher Flucht und im Süden etwas hervortretend an den Chor an. Der Chor wird durch drei spitzbogenförmige, große Fenster mit spätgotischem Maßwerk gegliedert. Die mit Fischblasen verzierten Maßwerken an den Fenstern und allen anderen noch spätgotisch wirkenden Fenster- und Türgewänden stammen aus der Erbauungszeit von 1555. Das Langhaus verfügt im Inneren über eine zweistöckige Empore entlang der Nord- und Westwand. Auf der Südwand, auf hohen rechteckigen Spitzen stehend, liegt nur auf der zweiten Ebene eine Empore. Auf der zweiten Empore steht die Orgel, die aus dem Jahr 1855 stammt. Die Südempore wurde 1683 mit Motiven aus der Bibel (Neues Testament) versehen. Die Westempore wurde erst im 20. Jahrhundert mit den Motiven aus dem alten Testament angepasst.
Altarraum Die Fenster Anlässlich der 400 Jahrfeier wurde die Empore über den Fenstern herausgenommen. Es werden Renaissancemalerei um die Fenster gefunden. Sie stellen die Tugenden dar; Glaube, Liebe, Gerechtigkeit, Mäßigkeit, Hoffnung und Tapferkeit.
Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert Vorher ein Flügelaltar, der 1913 an das Museum in Gotha verkauft wurde.
Epitaph Über dem Kanzelaufgang zur Erinnerung an die 2 Stifter, die kniend vor dem auferstandenen Christus dargestellt sind.
Grabsteine Auf den Grabsteinen ist je ein Priester in Amtstracht dargestellt. Die Umschrift des einen lautet: “ Im Jahre 1510 am Tag des heiligen Brachse starb und wurde hier begraben der ehrbare Herr Johannes Beischaff, vormals Priester dieser Kirche. Die Seele ruhe in Frieden“
Die Umschrift des anderen lautet: “ Im Jahre des Herrn 1500 am Tage der Heiligen Brigitta, dem 6. Des Monats Oktober starb der ehrbare Mann Herr Philipp Pichmann, Priester in Eschleben. Die Seele ruhe in Frieden“
Kanzel Die Kanzel besteht aus 5 Seiten eines Achtecks. Die Felder der Kanzel sind mit geschnitzten Reliefs Christi und der 4 Evangelisten besetzt. Die Felder sind voneinander mit Säulen getrennt.
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